With love for the breed - freundlich, liebenswert,führig, wesensstark, gesund, robust

Cuddling Cheeks Spinone Italiano VDH FCI SICD

Ein bisschen was zum  Spinone Italiano

Im Januar 2017 zog Bella Zora zum Segeberger  Forst bei uns ein.  Eine wundervolle sanfte orange weiße Spinone Hündin.  Zora hat eine gute Nase und einen unglaublichen will to please. Zora hat sich schnell bei uns eingelebt, und da ich Ausstellungen liebe, begann ich sie darauf vorzubereiten. Und siehe da, sie war ein Naturtalent. Zora liebt den Ring, sie merkt schnell ob der Richter ihr zugetan ist, dann beginnt sie ungeniert zu flirten oder ob der Richter nur "seinen Job" macht, dann gibt es kein Augenzwinkern von ihr.

Wir haben uns entschlossen dem SICD, dem zuchtbuchführenden Verein für Spinone Italiano beizutreten und die Hündin zur Zucht zuzulassen. Ihre Zuchtzulassung schaffte sie mit Links. Was lag näher als, für den Fall der Fälle mal anzufragen ob die Spinone noch einen engagierten Züchter Einlass in die Züchterriege gewähren würden.  So kam im April 2019 der zuständige Zuchtwart und nahm unsere Zuchtstätte für die Spinone Italiano ab. Er war angetan von unserer Zuchtstätte und so wurden wir kurze Zeit später in die Riege der Züchter offiziell aufgenommen.

Ob und wann wir mit Zora Welpen haben werden, steht noch in den Sternen. Die Spinone Italiano sind eine sehr spät erwachsene Rasse und zur Zeit ist Zörinchen einfach noch ein Kasperkopf mit italienischem Charm, den sie hoffentlich noch lange behalten wird.

Wir haben uns ganz bewusst auch beim Spinone für die kontrollierte Zucht unter der Schirmherrschaft des SICD/VDH/FCI entschieden, denn nur so wird die Gesundheit und die Einhaltung des Standards garantiert.

Für uns ist der Spinone Italiano eine wundervolle Ergänzung zu unseren Beagles, ebenso sanft und verschmust, aber dennoch groß genug um Wild wirklich zu binden. Er muss aber nicht zwingend als Jagdhund geführt werden, eine Auslastung als Behindertenbegleithund oder Man/Pettrailer wären eben so möglich.

Der Spinone ist eine von der FCI anerkannte italienische Hunderasse. Es wird vermutet, dass die Rasse im italienischen Piemont ihren Ursprung hat. Man geht davon aus, dass es sich um einen der ältesten Vorstehhunde handelt. So ist dieser Hundetyp auf dem Fresko von Andrea Mantegna Die Rückkehr der Kardinals Gonzaga und auf einem Gemälde von Annibale Carracci zu finden. Jacques Espée de Selincourt schreibt 1683 in seinem Buch Le Parfait Chasseur, dass die besten Griffons aus Italien und Piemont kommen und nimmt dabei Bezug auf den Spinone. Gerade weil es sich um eine alte Rasse handelt sind die Ursprünge unklar und es gibt verschiedene Theorien, die weit auseinander liegen. Tale, ein Kynologe aus dem 16. Jh., vermutet die Herkunft des Spinone in der Verbindung von russischen Griffons mit dem Bracco Italiano.

Der Spinone gilt als umgänglich, unkompliziert und begeisterungsfähig. Ein ausgewachsener typvoller Spinone ist ruhig und freundlich - bisweilen auch sensibel. Er vereint gegensätzliche Wesenszüge wie Sanftheit und Entschlossenheit, Aggressionslosigkeit und Mut, Freundlichkeit und ein wachsames Wesen. Er ist ein Hund, der sich gerne draußen im Freien aufhält, egal bei welchem Wetter. Der gesellige Spinone möchte immer mit seinen Menschen zusammen sein und sollte deshalb nicht ausschließlich im Zwinger gehalten werden. Der Spinone gilt als relativ leicht erziehbar, kann sich aber auch als stur erweisen. Ungerechte oder grobe Behandlungen sind das Schlimmste, was man diesem Gefährten antun kann. Der Spinone will seinem Führer gefallen und es ihm möglichst recht machen. Er achtet sehr auf die Gefühlsregungen seines Herrn und lebt vom Lob und der Anerkennung durch diesen. Daher lautet ein Schlüsselwort bei der Erziehung des Spinone Italiano "positive Verstärkung". Als Strafe, bzw. zur Vermeidung unerwünschten Verhaltens reicht in der Regel ein deutliches "nein". Ein Spinone, der schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, wird diese so schnell nicht wieder vergessen. Der heranwachsende Hund braucht viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und Beschäftigung. Der Junghund zeichnet sich durch ausgeprägte Aktivität aus, die sich beim erwachsenen Tier in der Regel legt.

Heinrich und die Süsse